Distortions on Horizon


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«Die Ferne. Manchmal, wenn ich mich ganz darauf einlasse berührt sie mich – von hinten sozusagen.»
Manuel Rüetschi

Gerade in einer Zeit, in der die Wahrnehmung des Nahen inflationär zugenommen hat, verdient die Betrachtung der Ferne besondere Aufmerksamkeit. Gerade auch, weil das Nahe oft vorgibt die Ferne zu sein. Fernsehen? Eben nicht. Es ist Nahsehen welches sich als in die Ferne sehen ausgibt. Notebook? Smartphone? Immer näher.
Dass sich bei dieser Auseinandersetzung die Beschäftigung mit dem Horizont aufdrängt liegt auf der Hand.

Die Momente im Dazwischen
Ich versuche in dieser Arbeit möglichst viele Erscheinungsformen des Dazwischen sichtbar zu machen. Die Störungen werden bewusst nicht unterdrückt. Atmosphärische Störungen, Luftfeuchtigkeit, Lichtbrechungen, Schwebepartikel, Staub, Regentropfen, Vignettierung, Verschmutzung, Unschärfe, das Rauschen des Kamerasensors, Kompressionsartefakte, Farbverschiebungen. Alle bleiben sichtbar. Als Zeugen. Sie verdeutlichen die Unmöglichkeit den Horizont zu greifen, zu konservieren.

Realisation
Die Fotografien entstanden in den Jahren 2011 bis 2013. Immer am selben Ort (N 051°13' O 001°24'), den Blick gegen Osten.

Die Bilder sind als Fine Art InkJet Prints auf Hahnemühle Bamboo Kunstdruckpapier 297 × 210 mm materialisiert. Von jeder Fotografie wird nur ein Abzug hergestellt.

Distortions on Horizon - Part 8500-3082-0022-5026

Distortions on Horizon - Part 7010-5071-2030-4039

Distortions on Horizon - Part 7990-3170-8023-3018

Distortions on Horizon - Part 8710-3050-8024-4005

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